Freitag, 10. Februar 2017

Sauerland - Arnsbergerwald und Bilsteinhöhle



05.02.2017

Hirschberg Sauerland


Arnsberger Wald und Bilsteinhöhle 
Länge:  11,7 Km
Wanderzeit: 04:47 Stunden
Höhenmeter: 429 Meter



Sauerland Anfang Februar, unsere erste Tour in diesem Jahr. Letzte Woche hat noch Schnee gelegen! Doch davon ist so gut wie nichts mehr zu sehen. Wir starten im kleinen Ort Hirschberg, nahe Warstein und laufen Richtung Bilsteinhöhle. Lange Zeit folgen wir der Sauerland Waldroute, ein 240 km langer Fernwanderweg. Der Weg ist mal breit und gut ausgebaut, mal schmal und unbefestigt, aber es tut gut wieder mit dem Rucksack draußen zu sein.  Kurz vor der Höhle durchqueren wir einen Wildpark, allerdings ist außer leeren Gehegen nichts zu sehen. Doch dann, quasi aus dem Nichts, kommt eine ganze Rotte Wildschweine auf uns zu gerannt. Wohl voller Erwartung von uns gefüttert zu werden. Doch außer ein paar Fotoaufnahmen haben wir nichts zu bieten und lassen kurz darauf die enttäuschten Schweine hinter uns. An der Tropfsteinhöhle angekommen, beschließen wir eine Besichtigung auf einen der angesagten Regentage zu verschieben. Nicht zuletzt, weil sich gerade die Sonne durch die Wolken gekämpft hat. Wir folgen unserer Route und schon bald scheint der Weg sich zwischen den Bäumen zu verlieren. Man muss schon genau hinschauen, um den schmalen Pfad überhaupt noch auf dem Blätter bedeckten Waldboden zu finden. Aber ein Blick auf das GPS sagt: Wir sind voll drauf! Doch es kommt noch besser. Bald folgen wir Wegen, die durch die Erntemaschinen vollkommen aufgerissen, mit Schmelz- und Regenwasser gefüllt und verschlammt sind. Und so geht es Kilometer um Kilometer rauf und wieder runter. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, ist es Mittag geworden, wir entscheiden uns zu rasten. Unten herum sehen wir inzwischen aus wie die Schweine, aber es macht immer noch Spaß! Was uns allerdings weniger Spaß bereitet, ist die wilde Müllhalde direkt neben dem Weg. Mehrere Koffer, Vogelkäfige und sonstiger Müll! Wie arm sind  eigentlich einige Leute, dass sie meinen, es wäre billiger mit dem Auto tief in den Wald zu fahren und ihren Dreck dort zu entsorgen. Es ist sicher bequemer und billiger den Müll auf der Deponie los zu werden. Und vor allem hätte unsere Umwelt und somit letztendlich auch die „alte Drecksau“ viel dadurch gewonnen. Auf dem nun befestigten Weg geht es wieder flotter voran, wir passieren einen Platz auf dem, gem. einer Tafel, „demnächst“ Holzkohlemeiler aufgeschichtet werden. Kurz vor Erreichen unseres Hotels folgt noch eine letzte Herausforderung. Ein ansteigendes Wegstück das über ca. 30 Meter total vereist vom Winter zurück gelassen worden ist. Am äußersten Rand des Weges, in die Büsche gepresst, meistern wir auch dieses noch und kommen kurz darauf wieder in Hirschberg an. Wir sind zwar dreckig, aber zufrieden!
 
 











 
 
  

















 











 





 















 













 














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