Donnerstag, 31. Mai 2018

Malerweg - Etappe 7

13.05.2018

Etappe: Gorisch - Weißig

Länge: 19,7 Km
Wanderzeit: 07:57 Minuten
Höhenmeter: ↥ 618 ↧ 755 Meter

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😴 Übernachten im Lindenhof-Scheumann


Nach dem Verlassen des Hotels machen wir einen kleinen Umweg, den Ort meidend, über Wiesen und durch eine wunderschöne Allee die den Feldweg säumt, um wieder auf den Malerweg zu treffen. Den ganzen Tag dominieren zwei Berge die gesamte Umgebung. Zum einen der Papststein und zum anderen der Königstein, mit seiner imposanten Festung. Wir nähern uns dem Papststein über Feldwege, die stetig ansteigen. Am Waldrand, wo der eigentliche Aufstieg beginnt, wählen wir die etwas längere Alternativroute, da der Hauptweg durch das "Nadelöhr" führt. Ein enger Felsdurchlass, bei dem wir Bedenken haben, mit unseren Rucksäcken nicht hindurch zu passen. Wie üblich geht es über unzählige Stufen nach oben und genauso  üblich ist der gigantische Ausblick, als wir angekommen sind. Nachdem wir uns satt gesehen haben, geht es wieder abwärts, Richtung Königsstein. Auf unserem Weg über den Quirl passieren wir die Diebshöhle, eine 29 Meter tiefe Höhle, die schon frühzeitlich als Behausung genutzt wurde. Wir durchqueren eine Datschensiedlung, mit schicken Häuschen und ungetrübten Blick auf die Festung Königsstein, und erreichen dann schon bald den gleichnamigen Ort. Ein gemütliches Städtchen, direkt an der Elbe, mit schön renovierten alten Häusern und sogar einigen Läden, wo man etwas kaufen könnte, wenn heute nicht Sonntag wäre. So machen wir ein Päuschen in einem gemütlichen Kaffee und beginnen dann den Aufstieg, natürlich über Stufen, zur Festung. Angekommen suchen wir uns eine Bank im Schatten und machen Mittagspause mit Blick auf die gewaltige Festungsmauer. Weiter geht es Richtung Thürmsdorf an der Schokoladenmanufaktur und dem alten Schloss entlang, wir umrunden das Mausoleum und befinden uns bald in einer Wiesenlandschaft direkt über dem Ort Weißig, das Ziel für heute.

         

          

          

          

          

Mittwoch, 30. Mai 2018

Malerweg - Etappe 6

11.05.2018

Etappe: Schöna - Gorisch

Länge: 17,2 km
Wanderzeit: 07:46 Stunden
Höhenmeter: ↥ 572 Meter ↧ 503 Meter


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😴 Übernachten bei Annas Hof

Nach einem kargen Frühstück, bestehend aus trockenen Milchbrötchen und Wasser, machen wir uns schon früh auf den Weg. In der Nacht hat es etwas geregnet und die Wiesen, Felder und Felstürme liegen noch in einem dichten Dunst. Nach keiner Stunde erreichen wir den Ort Schöna und treffen auf die einladend offen stehende Tür des Gasthauses "Zum Zirkelstein", wir treten ein und werden eines der besten Frühstücke der Tour serviert bekommen. Jetzt kann der Tag richtig los gehen!!
Inzwischen hat die Sonne sich ihren Platz zurück erkämpft und bei angenehmen Temperaturen geht es durch Wiesen und Felder dem Pfaffenstein entgegen. Heute wird der Tag der Tiere. Wir begegnen Pferden, Ziegen, Schafen, Fröschen, Schlangen und oben auf den Pfaffenstein Wanderhund Emmi. 
Wir sind Emmi und Ihrem Frauchen in den letzten Tagen schon öfter begegnet. Die beiden stammen aus dem Allgäu und haben, wie wir, heute auch schon die sechste der acht Etappen hinter sich.
Von hier oben haben wir wieder eine wunderschöne Fernsicht, beschließen aber beim Abstieg den Gorisch, über den der Malerweg führt, außen vor zu lassen. Wir müssen das ständige auf und ab von gestern erst noch verdauen. Im Kurort Gorisch angekommen, müssen wir auch hier feststellen, dass es keinen Laden gibt, um ein paar Kleinigkeiten einkaufen zu können. Am Abend, wir sitzen gerade beim Abendessen, betreten Anna und Rune die Terrasse und wir laden sie spontan ein, bei uns am Tisch platz zu nehmen. Die beiden haben wir in den letzten Tagen immer wieder getroffen und uns nett unterhalten. Und so wird auch dieser Abend ein recht netter.

       

        
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Dienstag, 29. Mai 2018

Malerweg - Etappe 5

11.05.2018

Etappe: Neumannmühle - Schöna

Länge: 20,5 km
Wanderzeit: 09:12 Stunden
Höhenmeter: ↥ 866 Meter ↧ 903 Meter

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😴 Übernachten in der Burg Schöna

Nach einer Nacht im Matratzenlager, das heißt mit 33 Leuten in einem Raum und mit eher weniger als mehr Schlaf, sitzen wir im Gastraum beim Frühstück zusammen. Dagmar ist schon etwas unruhig, denn vor ihr liegt noch ein ordentliches Pensum. Immerhin will Sie den Malerweg in vier Tagen laufen, wir haben uns für die vorgeschlagenen acht entschieden und sind damit wesentlich entspannter. Nach ein paar Metern an der Straße entlang, windet sich der Weg über Stufen in den Wald. Abgesehen von einigen Passagen über kleine Pfade, werden Stufen heute unser ständiger Begleiter sein! Die heutige Tour wird mir Abstand die anstrengenste des ganzen Malerweges. Es ist ein ständiges bergauf und bergab, nahezu gänzlich über Stufen, die in ihrer Breite, Tiefe, Höhe bunt durcheinander gewürfelt und dann wieder aneinander gereit sind. Selten entschädigen so fantastische Aussichten wie vom Großen Pohlshorn für die Anstrengungen. 
Den krönenden Abschluß liefert dann das Örtchen Schmilka. Der Weg hinunter in den Ort führt über eine zwei Meter breite "Straße" aus Feldsteinen, die wahrscheinlich zu Zeiten der Römer schon als überaus schlecht bezeichnet worden wäre. Da unser nächstes Zimmer ohne Frühstück ist, wollen wir in Schmilka für den nächsten Tag noch etwas einkaufen. Das ist der Plan! Doch im ganzen Ort gibt es keinen Laden! In der Bäckerei, an deren Fassade mit "Pension, Bäckerei, Restaurant, LADEN geworben wird, wird uns sehr "freundlich" mitgeteilt, dass es den nicht gibt und man ja 1,5 km nach Tschechien rein könnte, da gäbe es einen. So beschränkt sich der Einkauf auf vier Milchbrötchen und zehn Kaffeekekse für den nächsten Tag. 
Nun müssen wir noch mit der Fähre über die Elbe und einen Kilometer weiter zur Burg Schöna, einer Seminar und Tagungsstätte. Hier werden wir von einem skurilen Verwalterpaar in Empfang genommen. Doch wir haben ein Zimmer für uns, mit gemütlichem Bett und einem langen angenehmen Schlaf.
          

          

          

          

Freitag, 25. Mai 2018

Malerweg - Etappe 4

10.05.2018

Etappe: Altemdorf - Neumannmühle

Länge: 21,9 km
Wanderzeit: 08:18 Stunden
Höhenmeter: ↥ 606 Meter ↧ 695 Meter

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😴 Übernachten in Neumannmühle

Den Abend haben wir bei tollem Wetter und super Sicht über die Erhebungen der Sächsischen Schweiz auf der Terrasse unseres Gasthauses verbracht. Am heutigen Morgen geht es bergab durch die Kirnitschklamm. Und durch heißt durch, nämlich über Steine und Stufen mitten durch den Bach!
Schon bald darauf beginnt das nächste Abenteuer, dass erklimmen der Schrammsteine. Über schier zahllose Stufen, egal aus welchem Material, geht es bald nur noch über Eisenleitern senkrecht in den Himmel! Vermeintlich oben angekommen, geht über den blanken Fels und Eisengriffen weiter empor. Und alles mit den großen Rucksäcken auf dem Buckel, der das ein oder andere Mal doch etwas nach hinten (unten) zieht. Heike, nach außen hin nahezu unerschrocken, immer dabei!
Aber auch diese Plackerei wird durch gigantische Aussichten belohnt.
Nun beginnt natürlich wieder ein langer Abstieg zu den wenig spektakulären Lichtenhainer Wasserfällen, die zudem touristisch überlaufen sind. Einziges Highlight ist hier die Kirnitschtalbahn. 
Es folgt der nächste Aufstieg zum Kuhstall, einem riesigen Felsentor. Im gleichnamigen Gasthaus füllen wir Kohlenhydrate auf und beginnen abermals mit dem Abstieg, wie sollte es auch anders sein, über endlose Stufen! 
In Neumannmühle warten heute noch zwei Höhepunkte auf uns. Erstens das treffen mit unserer Freundin Dagmar und zweitens unsere erste Nacht in einem Matratzenlager!!