Dienstag, 18. Juli 2017

Nationalpark Hohe Tauern - Durchs Käfertal zur Trauneralm



05.07.2017





Nationalpark Hohe Tauern




Weg: Durchs Käfertal zur Trauneralm

Länge:  11,8 km

Wanderzeit: 05:18 Stunden

Höhenmeter: 414 Meter




Der Plan für heute war eigentlich den „Wasserfallweg“ zu wandern. Wie der Name schon sagt, führt der Weg nicht nur zu einem Wasserfall hin, sondern auch hinter dem Fall her. Am Startpunkt angekommen, machte allerdings ein großes Schild darauf aufmerksam das der Weg wegen Steinschlaggefahr gesperrt sei. Sch…e!!

Also schnell umgeschaut und kurzerhand entschlossen durchs Käfertal zur Trauneralm zu laufen. Und wir sollten es nicht bereuen.

Wir wandern auf einer breiten Schotterpiste die links und rechts durch baumlose Weiden gesäumt ist. Dazu begleitet uns die Fuscher Ache auf dem Weg. Der Ausblick rechts und links die Berge hinauf ist atemberaubend. Linker Hand sieht man immer wieder wie sich die Großglockner Hochlapenstraße über Brücken und Arkaden empor windet. Rechter Hand sind die Hänge von Wasserfällen aller Größen überzogen. Gletscherüberhänge scheinen zum Greifen nah! Und sogar Murmeltiere lassen sich in sicherer Entfernung Blicken. Rast machen wir unter einer großen Kastanie, die auch einen Gedenkstein beschattet, der zwei Opfern eines Lawinenunglücks gedenkt. Heinz von Opel aus Rüsselsheim und seinem Führer, die hier 1922 ums Leben kamen. Nach dem Aufstieg zur Alm genießen wir das Panorama bei einem großen Almdudler. Nachdem wir uns satt gesehen haben, geht es auf dem gleichen Weg zurück. So haben wir heute nicht einen Wasserfall, sondern etliche gesehen.

 












 












 














 


















Freitag, 14. Juli 2017

Nationalpark Hohe Tauern - Schmittenhöhe über Westroute



04.07.2017


Nationalpark Hohe Tauern


Weg: Schmittenhöhe Westroute
Länge: 10,5 km
Wanderzeit: 04:47 Stunden
Höhenmeter: 1030 Meter

Heute geht es noch einmal auf die Schmittenhöhe. Das Wetter ist besser, vor allem nicht so heiß wie in der letzten Woche. Außerdem  werden wir diesmal die westliche Route wählen, entlang mehrerer Speicherseen. Die ersten Kilometer folgen wir einer geschotterten Fahrstraße, die sich in Serpentinen nach oben windet und wir immer wieder einen wunderbaren Blick auf den Zeller See haben. Später zweigt ein kleiner Pfad ab, dem wir von nun an folgen. Dieser führt uns durch dichten Wald und über blühende Bergwiesen. Da kann einem die Seele schon aufgehen. Am ersten Speichersee legen wir eine Rast ein und betrachten das glasklare Wasser. Erst beobachte ich einzelne Kaulquappen. Nachdem sich das Auge darauf eingestellt hat, werden es immer mehr und schließlich treffe ich auf große schwarze Gebilde, die aus hunderten von Kaulquappen bestehen müssen. Überall wo frisches Wasser in den See läuft bilden sich diese Ansammlungen. In dem See müssen Zehn- oder gar Hundertausende dieser Tiere sein! Wir passieren das Glocknerhaus, von wo man den Gipfel des Großglockners erahnen kann. Am zweiten Speichersee machen wir Jause. In diesem See nicht eine Kaulquappe, dafür gibt es reichlich Fische. Nachdem wir einige Paraglider und auch Segelflugzeuge auf der Suche nach Thermik beobachtet haben geht es weiter. Immer bergauf der Schmittenhöhe entgegen. Oben angekommen belohnen wir uns mit einer Portion Kaiserschmarn und nutzen noch lange das klare Wetter für die wunderbare Aussicht. Von hier kann man sogar die Staumauern der Hochgebirgsseen von Kaprun erspähen.

 
 
 












 












Nationalpark Hohe Tauern - Erlhofplatte



01.07.2017





Nationalpark Hohe Tauern




Weg: Bruck - Erhofplatte

Länge:  12,1 km

Wanderzeit:  04:53 Stunden

Höhenmeter: 687 Meter



Von Bruck aus geht es direkt in den Wald und über einen schmalen, noch vom nächtlichen Regen nassen Pfad, steil bergauf.  Nachdem wir den Taxhof erreicht haben, geht es nicht minder steil über eine Weide bis wir auf eine asphaltierte Straße treffen. Wir folgen dieser bergan und erreichen bald einen weiteren Hof. Hier wird die Straße zu einer Schotterpiste, auf der wir nach einen guten ¾  Stunde die Erlhofplatte „erklommen“ haben. Von der erhofften Aussicht keine Spur! Es ist rundherum alles mit hohen Bäumen bewachsen und nur ein kleines Schild sagt uns, dass wir angekommen sind. So machen wir uns bald auf den Rückweg, folgen dann aber der ausgewiesenen Mountainbike Strecke nach Bruck.


 
















 












Sonntag, 2. Juli 2017

Nationalpark Hohe Tauern - Schmittenhöhe über Ostroute

28.06.2017

Nationalpark Hohe Tauern


Weg: Talstation Schmittenhöhenbahn - Schmittenhöhe
Länge: 8,8 km
Wanderzeit: 05:50 Stunden
Höhenmeter: 1086 Meter

Gleich nach dem Parkplatz der Schmittenhöhenbahn geht es einen asphaltierten Weg steil bergauf. Obwohl es heute nicht ganz so warm ist, steht uns schon schnell der Schweiß nicht nur auf der Stirn. Inzwischen ist der Asphalt in Schotter übergegangen und der Weg windet sich Serpentine um Serpentine nach oben. Wir passieren wunderschöne lupinenbewachsene Wiesen und der Ausblick auf den Zeller See wird immer spektakulärer. Auf der Sonnenalm legen wir eine Pause bei einem Almdudler ein. Irgendwann wird die Steigung moderater und wir bewegen uns knapp unterhalb des Kammes auf die Schmittenhöhe zu. Auf der Hochzelleralm machen wir Jause und legen die letzten Meter gut gestärkt zurück. Schade ist nur, dass inzwischen die Wolken Oberhand gewonnen haben und die Aussicht sehr einschränken. Darum nutzen wir die nächste Möglichkeit mit der Bahn nach unten zu fahren. Es ist wieder so deprimierend!! Wir schleppen uns Stunden den Berg hoch, um dann in 6 Minuten wieder unten zu sein.