04.07.2017
Nationalpark Hohe Tauern
Weg: Schmittenhöhe Westroute
Länge: 10,5 km
Wanderzeit: 04:47 Stunden
Höhenmeter: 1030 Meter
Heute geht es noch einmal auf
die Schmittenhöhe. Das Wetter ist besser, vor allem nicht so heiß wie in der
letzten Woche. Außerdem werden wir diesmal
die westliche Route wählen, entlang mehrerer Speicherseen. Die ersten Kilometer
folgen wir einer geschotterten Fahrstraße, die sich in Serpentinen nach oben
windet und wir immer wieder einen wunderbaren Blick auf den Zeller See haben. Später
zweigt ein kleiner Pfad ab, dem wir von nun an folgen. Dieser führt uns durch
dichten Wald und über blühende Bergwiesen. Da kann einem die Seele schon
aufgehen. Am ersten Speichersee legen wir eine Rast ein und betrachten das glasklare
Wasser. Erst beobachte ich einzelne Kaulquappen. Nachdem sich das Auge darauf
eingestellt hat, werden es immer mehr und schließlich treffe ich auf große
schwarze Gebilde, die aus hunderten von Kaulquappen bestehen müssen. Überall wo
frisches Wasser in den See läuft bilden sich diese Ansammlungen. In dem See
müssen Zehn- oder gar Hundertausende dieser Tiere sein! Wir passieren das
Glocknerhaus, von wo man den Gipfel des Großglockners erahnen kann. Am zweiten
Speichersee machen wir Jause. In diesem See nicht eine Kaulquappe, dafür gibt
es reichlich Fische. Nachdem wir einige Paraglider und auch Segelflugzeuge auf
der Suche nach Thermik beobachtet haben geht es weiter. Immer bergauf der
Schmittenhöhe entgegen. Oben angekommen belohnen wir uns mit einer Portion
Kaiserschmarn und nutzen noch lange das klare Wetter für die wunderbare Aussicht.
Von hier kann man sogar die Staumauern der Hochgebirgsseen von Kaprun erspähen.
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