Länge: 16,0 km
Wanderzeit: 05:38 Stunden
Höhenmeter: ↥ 289 Meter ↧ 324 Meter
Nachdem wir unser Auto im Parkhaus Stadtmitte in Pirna abgestellt hatten, hier kann man als Malerweg-Wanderer für Euro 20,- die Woche parken, herrschte etwas Verwirrung. Im Internet stand man müsse das Einfahrtticket innerhalb einer Stunde in ein Malerweg-Ticket umtauschen, doch am Kassenautomaten gab es keinerlei Hinweise dazu. Unser Anruf bei der Verwaltung wurde sehr unhöflich damit abgetan, es würde doch alles dran stehen und es wurde aufgelegt! Also lassen wir es drauf ankommen und werden, wie in jedem Parkhaus, versuchen nach unserer Rückkehr zu bezahlen. Die nächste Herausforderung ist das Finden der Bushaltestelle, denn aufgrund von Bauarbeiten ist die Bushaltestelle verlegt worden, allerdings wird auf dem Schild nicht mitgeteilt wohin.
Nach rasanter Busfahrt steigen wir in Liebethal aus und folgen der Beschilderung "Maierweg". Da hat sich jemand die Mühe gemacht aus dem "L" ein "i" zu machen.
Schon bald tuen sich links und rechts von uns die ersten schroffen Felswände auf, wir passieren das Richard Wagner Denkmal, lauschen kurz dem Lohengrin, nach der Lochmühle und dem Ort Mühlsdorf durchqueren wir ein gelbes Meer aus Rapsblüten. Bald darauf wird der Raps durch eine ebenso gelb blühende Gisterhecke an einem Waldrand abgelöst
Nach einigen Kilometern erreichen wir das Felsentor, ein riesiger Felsbrocken der sich zwischen zwei Felswänden verkeilt hat.
Wir beschließen noch einen Abstecher durch den Teufelsgrund zu machen. Ein Weg der bergauf und ab durch enge Felsschluchten führt und schließlich durch Felsblöcke blockiert wird, die nur mittels unterkriechen zu passieren sind. Jedoch nicht mit unseren großen Rucksäcken auf dem Rücken! Also Rucksäcke ab, einer geht vor und der andere reicht die Rucksäcke nach. Dieses Spiel wiederholt sich dann fünfmal, teils sind die Durchgänge so dunkel, das erst mit einer Lampe ergründet werden muss wo man überhaupt hintreten kann, denn es geht stetig bergab. Ein großes Abenteuer und um uns selber zu loben eine tolle Teamleistung!
Die erste Etappe endet für uns in Stadt Wehlen. Ein kleiner Ort, an der Elbe gelegen, den wir von einer Burgruine wunderbar überblicken können.
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