Etappe: Kleinenberg - Marsberg
Wanderzeit: 07:58 Stunden
Höhenmeter: ↥ 509 Meter ↧ 593 Meter
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Mit trockenen Schuhen an den Füßen und einem guten Frühstück im Bauch geht es auf die letzte Etappe Richtung Marsberg.
Vom Regen des gestrigen Tages ist nichts mehr zu sehen und man kann spüren das heute die Sonne noch durch die Wolken brechen wird.
Über asphaltierte Feldwege geht es Richtung Wald , wo wir bald auf den Eggeweg treffen. Ein paar Rehe streifen zwischen entwurzelten Baumstümpfen hindurch, die hier vor uns auf einer Fußballfeld großen Fläche liegen. Diese zerstörten Waldflächen sind einfach unfassbar.
Nach einigen Kilometern über Forstwege, biegen wir auf einen Pfad ab, der bald einen steilen Hang hinunter führt. Durch den gestrigen Regen ist hier alles aufgeweicht und öfter als uns lieb ist wird das herunterlaufen zu einer Rutschpartie. Ohne unsere Trekkingstöcke hätten wir schnell auf unserem Hintern gesessen.
Mitten im Wald queren wir die Wüstung Blankenrode. Von der mittelalterlichen Stadt ist heute nur noch der Brunnen erhalten, um den sich eine tragische Geschichte rankt. Bald darauf durchwandern wir das heutige Dorf Blankenrode und passieren anschließend einen riesigen Canyon. Seit dem 15. Jahrhundert wurde hier Blei im Tagebau gewonnen.
Nach dem überqueren der A44 führt der Weg oft am Waldrand entlang, sodass wir einen guten Blick über das bergige Sauerland haben. In diesiger Ferne ist auch schon der Turm der Stiftskirche auf dem Obermarsberg zu sehen. Wir lassen den Ort Essentho, der so fremdländisch klingt, hinter uns und schaffen gerade noch rechtzeitig den 17:00 Uhr Zug in Marsberg.













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