02.04.2017
In der Heimat
Weg: Diepholz -
Vörden
Länge: 30,1 Km
Wanderzeit: 08:04
Stunden
Höhenmeter: 251 Meter
So heute ist es dann endlich wieder soweit, unser „Hausweg“ nach
Vörden steht auf dem Programm. Allerdings mit zwei Neuerungen! Wir starten
wirklich vor unserer Haustür und wir nutzen eine ganz andere Streckenführung.
Schwubs, sind es auch gleich knappe sechs Kilometer mehr! Ursprünglich wollten
wir schon gestern los, aber unsere „verlässlichen“ Wetter-Apps hatten Gewitter
vorhergesagt, weswegen wir zu Hause geblieben sind. Natürlich gab es weder
Gewitter noch Regen!
Da es leider keinen direkten Weg durch das Diepholzer Moor gibt,
müssen wir umzu laufen, was uns einen elendig langen Asphalttrip auferlegt. Umso
größer ist die Freude als wir dann endlich die ersten Wald- und Wiesenwege unter
den Füßen haben. Diese neue Wegvariante hält dann auch noch einige
Überraschungen für uns bereit. Zum Beispiel den ein oder anderen Privatweg der
nicht befahren werden darf, aber da wir laufen, fühlen wir uns nicht
angesprochen, oder aber das der Weg am Feldrand entlang führen sollte, wir jedoch
nur noch Feld und Rand vorfinden. Dank des Garmins konnten wir an dem losen
Wegende anknüpfen und den Track auf einem sehr nach Wildwechsel aussehenden Pfad
fortsetzen. Die Mittagszeit naht und so wird es Zeit sich nach einer passenden
Rastgelegenheit umzuschauen. Um das Desaster von heute Vormittag nicht zu
wiederholen, wollen wir die Wandergötter überlisten und reden ständig davon
hier oder dort zu Rasten, dann aber doch
weiter gehen.
Unseren Vormittagssnack haben wir nämlich mangels
Sitzgelegenheit im Stehen eingenommen, um dann fünfzig Meter weiter, hinter der
Waldecke eine Schutzhütte mit Bank und Tisch vorzufinden!! Und heute war es
nicht das erste Mal, dass wir in so eine Situation geraten sind, dieses „Schicksal“
zieht sich bereits durch unsere gesamte „Wanderkarriere“.
Aber alles hilft nichts, es kommt einfach keine Bank,
somit setzen wir uns auf die grasbewachsene Wegeböschung und machen Mittag. Jeder
weiß natürlich was als nächstes passiert! 200 Meter, von unserer Position aus
noch nicht zu sehen, eine Bank am Wegesrand.
Alleine um es dieser Bank so richtig zu zeigen, machen
wir gleich noch einmal Rast!!!!
Der Rest des Weges plätschert so dahin, uns begegnet noch
der ein oder andere Frühlingsbote und mit müden Beinen erreichen wir Vörden.
Hier steuern wir unsere Lieblings-Eisdiele an, die aufgrund des schönen Wetters
total überlaufen ist und wir nur noch mit Glück einen freien Platz ergattern,
um unser verdientes Spaghetti Eis zu bekommen.






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