Mittwoch, 5. April 2017

In der Heimat - Diepholz - Vörden



02.04.2017

In der Heimat


Weg: Diepholz - Vörden

Länge: 30,1 Km

Wanderzeit: 08:04 Stunden

Höhenmeter: 251 Meter



So heute ist es dann endlich wieder soweit, unser „Hausweg“ nach Vörden steht auf dem Programm. Allerdings mit zwei Neuerungen! Wir starten wirklich vor unserer Haustür und wir nutzen eine ganz andere Streckenführung. Schwubs, sind es auch gleich knappe sechs Kilometer mehr! Ursprünglich wollten wir schon gestern los, aber unsere „verlässlichen“ Wetter-Apps hatten Gewitter vorhergesagt, weswegen wir zu Hause geblieben sind. Natürlich gab es weder Gewitter noch Regen!

Da es leider keinen direkten Weg durch das Diepholzer Moor gibt, müssen wir umzu laufen, was uns einen elendig langen Asphalttrip auferlegt. Umso größer ist die Freude als wir dann endlich die ersten Wald- und Wiesenwege unter den Füßen haben. Diese neue Wegvariante hält dann auch noch einige Überraschungen für uns bereit. Zum Beispiel den ein oder anderen Privatweg der nicht befahren werden darf, aber da wir laufen, fühlen wir uns nicht angesprochen, oder aber das der Weg am Feldrand entlang führen sollte, wir jedoch nur noch Feld und Rand vorfinden. Dank des Garmins konnten wir an dem losen Wegende anknüpfen und den Track auf einem sehr nach Wildwechsel aussehenden Pfad fortsetzen. Die Mittagszeit naht und so wird es Zeit sich nach einer passenden Rastgelegenheit umzuschauen. Um das Desaster von heute Vormittag nicht zu wiederholen, wollen wir die Wandergötter überlisten und reden ständig davon hier  oder dort zu Rasten, dann aber doch weiter gehen.

Unseren Vormittagssnack haben wir nämlich mangels Sitzgelegenheit im Stehen eingenommen, um dann fünfzig Meter weiter, hinter der Waldecke eine Schutzhütte mit Bank und Tisch vorzufinden!! Und heute war es nicht das erste Mal, dass wir in so eine Situation geraten sind, dieses „Schicksal“ zieht sich bereits durch unsere gesamte „Wanderkarriere“.

Aber alles hilft nichts, es kommt einfach keine Bank, somit setzen wir uns auf die grasbewachsene Wegeböschung und machen Mittag. Jeder weiß natürlich was als nächstes passiert! 200 Meter, von unserer Position aus noch nicht zu sehen, eine Bank am Wegesrand.

Alleine um es dieser Bank so richtig zu zeigen, machen wir gleich noch einmal Rast!!!!

Der Rest des Weges plätschert so dahin, uns begegnet noch der ein oder andere Frühlingsbote und mit müden Beinen erreichen wir Vörden. Hier steuern wir unsere Lieblings-Eisdiele an, die aufgrund des schönen Wetters total überlaufen ist und wir nur noch mit Glück einen freien Platz ergattern, um unser verdientes Spaghetti Eis zu bekommen.

 

















 

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