03.10.2016
Garmisch-Partenkirchen
Rundtour über Partnachklamm, Graseck und Wamberg
Länge: 11 Km
Höhenmeter:
546 Meter
Am Sonntag sitzen wir
den ganzen Tag im Hotel fest, es regnet von morgens bis abends. Am Abend ist
der Bewegungsdrang so groß, dass wir mit Regenschirm in die Stadt gehen und den
nächsten Tag kaum erwarten können. Montag ist es schon wieder stark bewölkt,
aber wir wollen los. Während der Busfahrt zum Startpunkt fängt es wieder an zu
regnen. Wir steigen aus und überlegen, ob wir nicht mit dem nächsten Bus zurück
fahren sollen, warten aber trotzdem
etwas ab und der Regen lässt nach. So beschließen wir erst einmal in die
Partnachklamm zu gehen und die Wetterentwicklung abzuwarten. Die Klamm hat ihre
ganz besonderen Reize, aber auch ihre ganz besonders dunklen Seiten und das im
wahrsten Sinn des Wortes. Es gibt viele tunnelartige Durchgänge von bis zu 20
Meter Länge, die einen in absolute Dunkelheit tauchen. Dazu noch die
Menschenmassen, die in beiderlei Richtungen drängen, machen uns menschenscheues
Paar das Leben schwer. Endlich oben angekommen hat sich das Wetter beruhigt und
wir beschließen weiter zu laufen. Glücklicherweise treffen nicht alle Klammbesucher
die gleiche Entscheidung wie wir. Nun geht es über angelegte Treppenstufen
durch den Wald steil nach oben. Als wir den Wald verlassen und die Weiden
erreichen, eröffnen sich wunderbare Blicke auf die umliegenden Berge, wenn auch
meist mit Wolkenfetzen verhangen. Wir durchqueren auf einem Schotterweg das
kleine Dorf Graseck, wo in jedem Bretterverschlag irgendein altes Auto sein
Dasein zu fristen scheint. Der Weg führt weiter steil bergab in Richtung
Wamberg, Deutschlands höchstes Bergdorf mit eigener Kirche. Vorbei an einer der
vielen Schafherden die es hier gibt, geht es weiter Richtung Garmisch und
unseren Ziel, dem Skistadion! Hier stehen wir am Fuß der Olympiasprungschanze,
auf der dass jährliche Neujahrsskispringen durchgeführt wird. Es ist schon
beeindruckend und zugleich für uns unvorstellbar dort oben zu stehen und sich
freiwillig auf Skiern runter zu stürzen.
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