22.10.2018
Etappe: Port de Soller - Cala Deja
Länge: 15,8 km
Wanderzeit: 06:54 Stunden
Höhenmeter: ↥ 582 Meter ↧ 590 Meter
👆 GPX zum Nachwandern
Unsere zweite Tour startet wieder bei wunderbarem Wanderwetter in Port de Soller.
Vom Parkplatz aus geht es erst einige hundert Meter an der Strandpromenade entlang, bis eine Straße schließlich steil bergauf zu einem der beiden Leuchttürme, die die Hafeneinfahrt markieren, führt. Hier oben hat man noch einmal einen sagenhaften Blick über das natürliche Hafenbecken, das durch steile Felswände eingefasst wird. Schon die Römer haben diesen Hafen genutzt, wie unser Erklärbär Jörn zu berichten weiß. Hier oben treffen wir wieder auf den GR 221, welchem wir aber nicht folgen. Wir wählen einen Weg der weitesgehend parallel zum GR 221 verläuft, aber außerhalb des Waldes und viel näher an der Steilküste entlang führt. Dadurch haben wir einen viel besseren Blick auf die Klippen und die See. Die Kombination aus Fels und Meer ist einfach faszinierend und so laufen wir Stunde um Stunde an der Küste entlang und können uns kaum satt sehen. Die Mittagszeit ist schon vorbei, als wir die Finca Son Mico erreichen, der Tipp für hausgemachte Tarts. Hier rasten wir und schlagen uns den Bauch mit den süßen Leckereien voll. Von nun an führt uns der Weg immer weiter bergab, bis wir bald Meereshöhe erreicht haben. Es geht stetig rauf und runter durch lichten Pinienwald, das Tosen des Meeres immer im rechten Ohr. Und dann taucht sie irgendwann auf, die Cala Deja. Doch zu Jörns Enttäuschung, er wollte hier eigentlich baden, ist der Wind so stark und steht zudem so ungünstig, dass die See in der Bucht zu aufgewühlt ist. Das Wasser ist schwarz und riecht richtig brackig. Doch so sind wir eher in unserer Finca, Jörn kann in den Pool hüpfen und anschließend lassen wir uns von unserem "Grillmeister" verwöhnen.
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