Dienstag, 30. Mai 2017

Jacobsweg - Lünen - Dortmund



28.05.2017


Etappe: Lünen - Dortmund
Länge:  15,1  Km
Wanderzeit: 03:11  Stunden
Höhenmeter: 147 Meter


Heute ist schon wieder der letzte Tag unserer vier Tage Tour, die Zeit verfliegt immer nur so.
Wir machen uns  schon früh, ohne Frühstück, auf den Weg.
Früh, weil wir um halb zwei unseren Zug in Dortmund kriegen müssen und ohne Frühstück, weil uns 20 Euro extra einfach zu viel waren. Aber wir haben ja noch die letzten selbst gebackenen Müsliriegel und Studentenfutter im Gepäck.
Wir verlassen Lünen und ganz entgegen aller drei Wetter Apps die wir befragt haben, wird es immer dunkler und ein bedrohliches Grummeln macht sich um uns breit.
Es dauert nicht lange und die ersten Tropfen fallen. Als wir den Datteln – Hamm Kanal überqueren, der Blick auf eine Raffinerieanlage, einen Kühlturm und Lastkräne am Kanal fällt, ist unsere Ankunft im Ruhrgebiet nicht mehr zu verleugnen.
Es wird immer dunkler und die Tropfen werden mehr. Ich denke noch nicht daran, dass wir uns unterstellen sollten. Aber als ein kleines Gasthaus mit einem Pavillon im Biergarten auftaucht, drängt Heike doch darauf, dass wir uns unterstellen. Wie so oft hat die weibliche Intuition Recht behalten, denn schon bald entladen sich die Wolken schleusenartig über uns.
Nach einer halben Stunde ist es vorbei und es geht weiter. Schon nach wenigen hundert Metern erreichen wir den ersten Ortsteil von Dortmund. Von nun an geht es durch mehr oder weniger verdreckte Straßenzüge und es fängt natürlich auch noch zweimal an zu regnen, so dass wir unter einer Eisenbahnbrücke und in einer Autowaschanlage Unterschlupf suchen müssen. Am Bahnhof wimmelt es von Borussia Fans. Gestern ist Dortmund DFB Pokalsieger geworden und es soll heute Nachmittag ein Autokorso vor dem Bahnhof entlangführen. Nur gut dass wir dann schon im Zug nach Haus sitzen und dem Trubel entgehen können. Allerdings ist die Heimfahrt nicht so reibungslos wie gewünscht. Der Blitz hat zugeschlagen und wir müssen umgeleitet werden, dadurch ist der Anschlusszug in Osnabrück weg und wir dürfen noch ein Stündchen im Bahnhof verweilen, um dann den nächsten Zug zu nehmen. So haben wir den Fahrpreis wenigstens voll ausgeschöpft!

 










 
 













 













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