08.05.2017
Etappe: Wildeshausen -Visbeck
Länge: 19,5 Km
Wanderzeit: 04:25 Stunden
Höhenmeter:
103
Zum Glück sind es heute nur 19,5 km. Die
Tour von gestern steckt uns beim Frühstück doch noch in den Knochen. Aber es
nutzt nichts, wir müssen ja weiter. Nach dem „einschmerzen“ fängt es an besser
zu werden und wir kommen gut voran. Wildeshausen ist schnell hinter uns
gelassen und wir tauchen in den Wald ein. Die Wege sind zum Teil schmal und
urig, so wie wir es mögen, die Vögel zwitschern. Wenn da nur nicht dieses
ständige Rauschen der A1 im Hintergrund wäre. Die Autobahn wird heute unser
ständiger Begleiter sein und fängt schnell an zu nerven! Kurz nach unserer
Frühstückspause beginnt es feucht in der
Luft zu werden und schon bald ist daraus ein feiner Nieselregen geworden. Wir
lassen uns davon aber nicht unterkriegen und außerdem ist es im Wald, unter den
Bäumen, auch gar nicht so schlimm. Als wir allerdings kurz vor Mittag den Wald
verlassen, wird aus dem Nieseln nun richtiger Regen und so werfen wir unsere
feschen neongelben Regencapes über. Gute zwanzig Minuten später laufen wir
direkt auf eine Schutzhütte zu und so ist es beschlossenen Sache das hier
Mittag gemacht wird. Das scheint sich auch der Regen zu denken und hört prompt
mit Betreten der Hütte auf. Bald darauf lacht die Sonne. Wir fühlen uns
irgendwie verarscht, aber egal Hauptsache kein Regen mehr. Während des
Nachmittags entfernen wir uns von der A1, das Rauschen wird leiser. Wir erreichen
die Bullmühle, ein schmuckes Ausflugslokal mit großem See und passieren das riesige
Areal einer Transportfirma. Was hier an Zugmaschinen, Aufliegern und Containern
versammelt ist, ist schon beeindruckend. Vier Kilometer weiter haben wir
Visbeck erreicht, entdecken ein E - Center und belohnen uns mit Kaffee und Kuchen. In Visbeck hat das Hotel
sogar einen Aufzug, den wir aber NICHT benutzen! Hier im Hotel Stüve, haben wir
überhaupt das schönste Zimmer der ganzen Tour.

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