Donnerstag, 11. Mai 2017

Jacobsweg - Syke - Wildeshausen



07.05.2017


Etappe: Syke - Wildeshausen
Länge:  33,2 Km
Wanderzeit:  07:11 Stunden
Höhenmeter: 240 Meter

Nach einer entspannten Nacht und einem sehr guten Frühstück mit zuvorkommender Bedienung durch die Chefin der Pension, geht es weiter Richtung Wildeshausen. Das wird heute die bislang längste Tour für uns werden. Wir durchqueren eine Wohnsiedlung und dann liegt Syke hinter uns. Auf geschotterten oder naturbelassenen Wegen geht es durch Feld und Wald Harpstedt entgegen. Vor Riestedt passieren wir die Gebäude der lange aufgegebenen Feuerteitstellung einer NIKE Flugabwehrraketenbatterie. Da werden Erinnerungen an die Anfänge meiner Bundeswehrkarriere wach. Oberhalb von Riestedt machen wir auf einem schön angelegten Rastplatz eine Pause und genießen die Sonnenstrahlen, die sich langsam ihren Weg durch die Wolken suchen. Kurze Zeit später wissen wir auch wo der Weihnachtsmann seine Sommerzeit verbringt. Hier wird nämlich extra auf Verkehrsschildern vor dem Kreuzen seines Schlittens gewarnt. Weiter geht es durch duftende Rapsfelder, über große Holzbrücken die kleine Flüsse überspannen und immer wieder durch den Wald. Heute ist der Weg wesentlich angenehmer zu laufen, als gestern durch den „Speckgürtel“ von Bremen. In Harpstedt passieren wir die Kirche, neben deren Turm drei riesige Glocken zu bewundern sind. Bei der nächsten Rast beschließen wir auf Sommer umzustellen. Es ist so warm geworden, dass wir die Hosen abzippen  und im T-Shirt laufen. Bei 28 km fängt die Strecke sich an zu ziehen und wir brauchen dringend eine Bank. Das einzige Problem, es kommt keine! Und dann, die erste Bank nach Kilometern… ist besetzt!! Aber das sollte unser Glück sein. Ein Ehepaar in unserem Alter ist mit dem Rad hier und macht ein Kaffee Picknick. Wir bitten sie uns dazu setzen zu dürfen und kommen in ein angenehmes Gespräch. Zum Schluss wird uns noch selbst gebackener Rhabarberkuchen und Kaffee angeboten. Es stimmt also doch! 
„The trail provides“

Gestärkt und neu motiviert gehen wir die letzten Kilometer an. Die Beine fangen an schwer zu werden und das ein oder andere Zipperlein stellt sich ein. Wir durchqueren ein nobles Wohngebiet, zwei Porsche 911 in der Garage und der Cayenne kommt gerade vorgefahren. Eine viertel Stunde und zwei gekraulte Katzen später, ist unser Hotel erreicht. Wir sind echt am Ende! An der Rezeption wartet noch der letzte Schrecken auf Heike. Unser Zimmer ist im  zweiten Stock und es gibt keinen Fahrstuhl!!!!!!!

 








 




 







 



 















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